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Grabeskirche und Laubhüttenfest

heute früh konnt ich nicht mehr schlafen, schon bevor die Sonne afging. Also sitzen, rauchen, leise sein, Glockengebimmel und Muezzingeheule lauschen, Sonnenaufgang geniessen, Waschen, los.

Grabeskirche - die zwei heiligsten Stätten der Christenheit an einem Flcek, Golgatha und Felsengrab. Ich stehe da, inmitten von Touristen aus aller Welt die sich die Augen aus dem Kopf heulen, höre der lateinischen Lithurgie zu, zwei Stockwerke höher, eine seltsame Mischung aus Rosenduft (von den Pilgerkerzen) und Schweiß (von den Pilgern) und Weihrauch (vom Haus gesponsort).

Und stelle mir vor, wie es hier vor zweitausend Jahren ausgesehen hat. Ein Hügel, der schon von weitem nach Exkrementen gestunken hat, in Sichtweite der Stadtmauer (heute inzwischen ist die Stelle innerhalb der Stadt angesiedelt), unter freiem Himmel, Naturdüngerbedingt wuchernde Flora.

Das deckt sich nicht.
Ich bin leider nicht ergriffen.
Ich kann mich nicht hineinversetzen in diese Zeit, dieser Ort hat nichts mit dem Ort gemeinsam, an dem Jesus gekreuzigt und auferstanden ist. So gar nichts.
Schade.
Aber hübsch hamses gemacht.

Ins jüdische Viertel, es ist Shabat und Laubhüttenfest, und darin der Tag des Jubelns. Eine fröhliche und ausnahmsweise halbwegs offene Stimmung, ich versuche nicht aufdringlich zu sein, und trotzdem möglichst viel zu sehen.

Fremde und verkehrte Welt.
24.9.10 10:14


Erkenntnis von oben

Sitze im Moment im Sonnenuntergangsrot auf der Dachterasse des Hostels, und blicke immer wieder rundherum, vor allem (von meinem jetzigen Sitzplatz auf dem einzigen und übelst durchgesessenen Sofa auf dem Dach) auf das jüdische und muslimische Viertel der alten Stadt.
Und sehe gerade einen der wichtigsten Unterschiede zwischen Einwohnern und Touris:
Die Touristen laufen die Kopfsteinplasterstrasse, unten in der Stadt, heiß und stickig zwischen den eng stehenden Häusern entlang und werden alle paar Meter von den Händlern auf ""special price for you" aufmerksam gemacht.
Die Einwohner und die verirrten Touris nehmen die Wege über die Dächer. Bequemer, schneller, sauberer, übersichtlicher, und geradlinieger, wenn man weiß, wo man hinwill...
23.9.10 17:31


Jerusalem - Hostel und Old City

Ich bin tatsächlich heile angekommen, der Sicherheitscheck in Tel Aviv war gruselig, die Befragung echt gemein (Wieso haben Sie nur einen vorläufigen Pass? Sie wissen, daß heute keine Taxen oder Busse nach Jerusalem fahren, weil Ferien sind? (<- das war eine glatte Lüge, die mich echt ins Schwitzen gebracht hat!), Wo werden Sie unterkommen? Und die Adresse? (<- als wenn ich die auswendig wüsste....), usw...)

Aber Jerusalem bei Sonnenaufgang ist wunderschön.
Und heiß. Und nass. Und schwül.
Später dann nur noch schwül und heiß.

Und dann los, auf eigene Faust. Musste mich mehrerer "freiwilliger Führer" zu den "schönsten Plätzen Jerusalems" erwehren, die natürlich alle nur einer hübschen Frau ganz uneigennützig die Stadt und die ruhigen Plätze zeigen wollten... *mitMittelfingerAugenlidrunterziiiiieht*

Das Nachmittagsgebet ist ziemlich lang, und wenn es um einen herum aus vielen Richtungen erschallt, während man auf einem Hausdach sitzt und ganz Jerusalem vor sich liegen sieht, ist das ein sehr spezieller Moment.

Ein paar Strassen weiter wird das Laubhüttenfest gefeiert - mit Lulaw und Etrog (Palmenzweig, Weidenzweig, Myrthenzweig und Zitrone/Sukka, die vier Arten), die geschüttelt werden, in jede Himmerlrichtung und nach oben und nach unten, mit einer genau vorgeschriebenen Handhaltung und Segenssprüchen. Ein bisschen abseits stehend konnt ich zusehen, während es andere Touristen tatsächlich geschafft haben, hinzugehen und während des Schüttelrituals einfach dazwischenzuquatschen und zu fragen, ob sie auch mal dürften. Sie durften, ich hab mich aus dem Staub gemacht und lieber gegoogelt, was das genau war und zu bedeuten hatte.

Meine Fresse, Fremdschämen ist manchmal echt scheiße...

Wieder zurück im "Citadel Hostel", wo ich auf dem Dach übernachte. Zusammen mit geschätzten 30 anderen Backpackern.
Eine äußerst seltsame, aufgeregte, lebendige, feiernde und erschöpfte Gemeinschaft, die ich nicht auf Dauer haben könnte. Aber diese Erfahrung werde ich wohl ein Leben lang im Herzen tragen. Mal sehen, wie es heute Abend wird, ob die Jungs und Mädels auch verstehen zu feiern. :D

p.s.:
Ein Hostel ist nicht mit unseren Jugendherbergen zu verwechseln oder zu vergleichen. NopeNeee...!
Fotos kommen aber noch.
23.9.10 15:51


Praha - Prag - Prague

Sehr surreal - sitze in Prag im Transferbereich, habe nichts zu tun als Warten.
Alle Läden sind dicht, bei Kentucky Fried Chicken kostet eine kleine Pepsi knapp 3 Euro (umgerechnet), und überall dieses neonorangene Licht, das einen nur noch müder macht...
Noch vier Stunden bis Tel Aviv, 23:55 Uhr gehts weiter.

Und dann aber. Die zwei Kilometer bis zum Strand schaff ich doch locker in eineinhalb Stunden, oder? Dann geht nämlich die Sonne auf, und ich werde meine Füsse im Mittelmeer parken.
22.9.10 22:55


Urlaub in Jerusalem

Der Flug ist gebucht, Mittwoch geht es los. Eine Woche später wieder zurück. Mann, jetzt werd ich kribbelig.
19.9.10 03:22


DKMS

Achja: mal wieder Post von der DKMS bekommen. Montag früh gehts zur Feintypisierung beim Hausarzt. Und dann heißt es wieder warten.
12.9.10 11:48


Auf einem Friedhof nach dem eigenen Namen auf Grabsteinen suchen ist die Goth-Version von sich-selbst-googlen...
12.9.10 11:31


Jerusalem

Eine fixe Idee, wann sie geboren wurde weiß ich nicht mehr.
Ich will wenigstens einmal diese Stadt erlebt haben, wenn es auch nur für ein paar wenige Tage ist.
Sie ist Dreh- und Angelpunkt wenigstens drei großer Weltreligionen, umkämpft wie keine andere auf dieser Welt, sagendurch- und umwoben, geschichtsträchtig (blödes Wort - und wann ist die Niederkunft??) - jedenfalls muß diese Stadt irgendetwas Besonderes haben, und genau das will ich am eigenen Leib erfahren.

Meine Ma hat mich am Freitag gefragt, was ich mir denn zum Geburtstag wünsche. Und nach LushLieblingsseifen (Bohemian, Snap the whip und Porridge, falls es wen interessiert?) und ähnlichen Kinkerlitzchen fiel mir nur noch Jerusalem ein. Kleinlaut, weil ich die Sorge meiner Mutter um ihre "kleine" Tochter kenne...
Die Reaktion war überraschend. Aber auch meine Ma hat sich verändert.

Nun fliege ich nicht regelmässig in den Urlaub, und wusste nicht, daß man die wirklich preiswertengünstigen Flüge mindestens drei Monate im Voraus suchen und buchen sollte...

Aber ich habe JETZT Urlaub. Und ich habe zweckgebundenes Geburtstagsgeld bekommen von meiner Ma. Und ich will JETZT hin. Und dann werde ich pleite sein, aber sowas von!!

Die nächste Woche, auch wenn ich Urlaub habe, ist voll mit Zuähnchenterminen, und vielleicht funktioniert es noch im September. Ich bin ja nicht dumm und durchwühle zur Zeit sämtliche BilligFlugVergleichsseiten und brauche wirklich nur den Flug, Unterkunft hab ich schon eine GUTE Idee (www.couchsurfing.com).

Eine Stunde bis zum nächsten Termin hab ich noch, ich geh mal weitersuchen...
12.9.10 11:14


Veränderungen

Manche Menschen kommen mit Veränderungen nicht klar.

Dabei geht es nur darum, daß ich möchte, daß er meine Privatsphäre respektiert und daher einige "Umbaumaßnahmen" in der Küche vorgenommen habe (Hinweise und Reden hat bisher nicht funktioniert).
Ein paar Tage warten, bis er sich wieder beruhigt hat und nicht mehr rumzickt.
Dann kommt das Badezimmer dran...
29.8.10 13:44


Stöckchen reloaded

(geschrieben während des eben erwähnten Telefonats)
(bitte im direkten Vergleich zu konsumieren mit dem hier: vor vier Jahren und nem Keks. )

Stöckchen oder was ich tue, wenn ich eigentlich schon längst schlafen müsste...


Greife das Buch, welches dir am nächsten ist, schlage seite 18 auf und zitiere Zeile 4:

"Laß es michmal versuchen!" schlug Granny vor und schob sich an ihm vorbei. Es knallte dumpf, und der Schmied nahm einen Geruch wahr, deran verbranntes Zinn erinnerte."

Strecke deinen rechten Arm so weit wie möglich aus. Was findest du?
Immer noch ein Papierkorb. Mit vielen kleinen Kunststoffresten, und dahinter zwei Umzugskartons komma IKEA Originalzustand.

Was hast du als letztes im Fernsehen gesehen?
Habe lange herumgerätselt, aber ich weiß es wirklich nicht mehr. War irgendwann in der ersten Januarwoche diesen Jahres...

Mit Ausnahme des Computers, was kannst du gerade hören?
Starkregen über Osnabrück. Und meinen Gesprächspartner am anderen Ende der Telefonleitung.

Wann hast du den letzten Schritt nach draußen getan?
Zum Feierabend, gegen 17 Uhr. War aber eher ein Rennen, denn ein Schreiten, wegen Nass. Von oben. Und von unten. Und von den Seiten.

Was hast du gerade getan, bevor du diesen Fragebogen begonnen hast?
Telefoniert und meinen Monstergarten gepflegt. (Dumme Sucht-Apps...)

Was hast du gerade an?
Schreibtischlampe, Rechner, Kippe.
Und immer noch meine Arbeitsklamotten (Jeans, schwarzer Pulli). Keine Schuhe.

Hast du letzte Nacht geträumt?
Bestimmt. Bestimmt irgendwas mit Wasser in rauhen Mengen. Immer bei Regen...

Wann hast du zum letzten mal gelacht?
Vor etwa einer Stunde. Leeloo (Katze, schwarz-weiße) saß am offenen Fenster und sah dem Regen zu. Nachbarin und Freundin von gegenüber machten seltsame laute Miau-Geräusche, Leeloo ließ sich davon aber nicht beeindrucken. Bin auch ans Fenster (wegen der Geräusche), Leeloo ergriff die Flucht. Dann linsten die beiden GegenüberFreundinnen kichernd um die Ecke, und sahen mich statt Katze. Verließen fluchtartig und laut prustend mein Blickfeld. Hab dann auch lachen müssen.

Was befindet sich an den Wänden des Raumes, in dem du dich gerade befindest?
immer noch die drei Bilder, immer noch selbstleuchtende Sterne auf weißer Rauhfaser, ein inzwischen fertiggestellter gemalter schlafender Roboter (Edding, schwarz, auf weißer Rauhfaser), diverse Regale, noch mehr Bilder...

Hast du kürzlich etwas Sonderbares gesehen?
Definiere sonderbar...?
Bin gestern an der Kneipe im Osnabrücker Bermudadreieck vorbeigefahren, die heißt "Sonder-bar", zählt das auch?

Was war der letzte Film, den du gesehen hast?
Fernsehen: zu lange her, keine Ahnung.
Kino: Inception. Das Cabrio ist erwachsen geworden. Nicht brilliant, aber besser.
DVD: Eureka, der Rest der dritten Staffel.

Was würdest du kaufen/machen, wenn du plötzlich Multimillionär wärst?
An der Liste hat sich wenig geändert.
Brauche keine Cola, und keinen Fisch, dafür stehen "wild hibiscus" (eingelegte Hibiskusblüten) im "Partypack" (50 Stück) auf der Liste. Ach ja, und nen Jahr unbezahlten Urlaub.

Sag mir etwas über dich, was ich noch nicht wusste.
Ich mag das Gefühl und die kleinen Sternchen vor den zusammengekniffenen Augen beim Niesen.

Wenn du eine Sache auf der Welt ändern könntest, was wäre das?
Nur EINE??? Larps ohne Zwischenfälle und organisatorische Pannen. Im Moment aber eher den Regen, der literweise in den Keller strömt...

Tanzt du gerne?
Alleine sehr. In Gegenwart anderer nur unter besonderen Umständen.

George Bush...
...ist zum Glück halbwegs aus dem verkehr gezogen. Immer noch gefährlich.

Stell dir vor, dein erstes Kind wäre ein Mädchen. wie würdest du es nennen?
Brain.

Und einen Jungen?
Pinky.

Würdest du es in Erwägung ziehen, auszuwandern?
jeden tag.

Was würdest du Gott sagen, wenn du das Himmelstor erreichst?
Das war mal nen echt schwieriges Rätsel, aber ich finde, ich habs gutgelöst. Lässt Du mich jetzt endlich aus dem Dungeon raus???
26.8.10 23:28


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