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Norden, Osten, und lange Fußmärsche und Gedanken

Ich bin gar. Also rundherum, wie ein guter Kebabspieß...

Zunächst in Richtung Norden, endlich mal die noch "fehlenden" Tore, Herodestor, Löwentor, Goldenes Tor, Dungtor, ein paar schöne Ecken dazwischen gesehen. Salomons bzw. Zedekias Höhle hab ich auch erkundet, 9000Quadratmeter unter der Erde, ein riesiger Dungeon, feucht und warm, wo - als einziger Fakt neben all den Legenden - Steine gekloppt wurden. Manche sagen, der unterirdische Steinbruch wurde seit 1000 vor Chr. genutzt, belegt ist die Nutzung seit etwa 100 v.Chr. (für den zweiten Tempel unter König Herodes) bis 1904. Das ist schon verdammt lang, und entsprechend groß ist die Höhle geworden! Da könnte man sich tatsächlich verlaufen, wenn man von den angelegten Wegen abweicht.

Danach ganz in Ruhe im arabischen Viertel heißen, süßen Minztee getrunken und Shisha (Apfel, für die die es wissen wollen) geraucht. Vielleicht ungewöhnlich für eine einzelne Frau, die sogar mit ihrem weißen Oberteil und den dunklen Haaren ein bisschen nach Jüdin aussieht, aber anhand von Rucksack, Strassenkarte und Kamera eindeutig als Touristin identifiziert werden kann. Entsprechend interessiert, Stirnrunzelndgrinsend waren die Blicke und Sprüche, aber ich hab mich wohl gefühlt.

Die Kirche der Verurteilung und die direkt daneben liegende Geißelungskirche angeschaut. Römischer Bau, sehr angenehmer Gegensatz zu den engen Strassen "draussen".
Kleiner Insider: Die Geißelungskapelle heißt im englischen "Chapel of Flagellation". Klar, daß ich da mal hin musste.

Raus aus der Stadt, Richtung Garten Gethsemane - zum Glück noch am frühen Nachmittag!
Es war enttäuschend, zum einen hat der gar nicht abends auf, sondern schließt noch vor Sonnenuntergang, darüber hinaus ist es ein abgezäunter, ca. einhundert Quadratmeter großer Garten, sauber angelegte Wege, die niemand betreten darf, das Ganze kostet auch noch Eintritt, da man von dort aus auf vorgezeichneten Wegen in die Kapelle der Nationen kommt.

Hab dort am Rand auf einer Steinbank im Schatten der Kapelle gesessen, mir von Touristengruppen reihenweise auf die Füße treten lassen, und versucht mir vorzustellen, wie Jesus am Abend seiner Verhaftung hier geruht und nachgedacht haben könnte. Gelang mir nur ansatzweise. Wenn man von unten durch die Kronen der tausend Jahre alten Olivenbäume schaut, sich den Nachthimmel vorstellt, und alles andere ausblenden kann, gelingt es ein bisschen.

Ich stelle mir immer vor, daß er das Ganze schon geplant hat, daß er wusste, daß ihn jemand verraten muß, daß er diese Aufgabe, damit ja nichts schief geht, seinem besten Freund und zuverlässigsten Jünger anvertrauen musste. Und nachdem er alles in die Wege geleitet hatte, sich an den verabredeten Treffpunkt begeben und dort gewartet hat. Mit dem alles bestimmenden Gedanken "Scheiße, was hab ich da losgetreten?? Jetzt liegt es nicht mehr in meiner Hand, jetzt wird alles so kommen, wie es kommen muß. Mach, daß es schnell geht, mach, daß sie skrupellos sind und mich schnell töten..."
27.9.10 18:16
 
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